Donnerstag, 7. April 2016

Mario Sempf


Mario Sempf erblickte am 30. März 1969 als Zweitgeborener eines Zwillingsbruderpaares in Dresden das Licht der Welt – ziemlich überraschend für seine Eltern, wie sich gleich nach seiner Geburt herausstellte, denn die hatten eigentlich nur einen Jungen erwartet.
Aber genau dieses Unerwartete sollte für Mario Sempf fortan zur Lebensmaxime werden.
An der schimmernden Oberfläche zu kratzen, um zu sehen, was darunter Spannendes hervortritt, war schon immer seine Leidenschaft.
So verschlug es ihn bald nach der Wende in die dunklen Wälder Skandinaviens, wo er die Gegenwart von Trollen suchte und Erzählungen für Kinder schrieb. Später kam die Faszination für Geschichte hinzu. Diese wollte er für sich in Form von Experimenten hautnah erlebbar machen und stellte schnell fest, wohin er mit all seiner unbändigen Experimentierlust eigentlich gehörte: ins Lager der Experimentellen Archäologen.
Als solcher nun überrascht er seit 2011 mit allerlei verrückten Ideen. Ob als Germane mit Frame und Schild im Museum oder als Referent, wenn es mit Daumenschrauben oder Schandgeige um das Ergründen menschlicher Abgründe in Bezug auf das historische Strafrecht geht – Mario Sempf hat es sich zur Aufgabe gemacht, an jenen Stellen ganz genau hinzuschauen, wo andere am liebsten rasch vorbeigehen.

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