Dienstag, 14. Juni 2016

Ab mit dem Kopf!


Am letzten Samstag folgten mein Freund und Kollege, der "Dresden zum Gruseln"-Illustrator Thomas Zahn, und ich einer Lesungseinladung ins von außen eher "verschlafen" wirkende "Backhaus" in der Dresdner Friedrichstadt.
Aber der äußere Schein trog: Im "Backhaus", jenem betagten Gebäude, dessen Mauern ebenfalls die tollsten Geschichten zu erzählen hätte, fanden sich etwa zwanzig hochinteressierte Freunde des "scharf geschliffenen" Wortes und so mancher düsterer Story aus den Chroniken Dresdens zusammen. Züngelnde Flammen in einer Feuerschale inklusive …













Mit viel Liebe zum Detail war der Abend vorbereitet worden, sodass er den Aufmacher "Grusel-Lesung" mehr als verdiente. Gerade deshalb passten die morbiden Geschichten um die Dresdner Scharfrichter, die Erfindung einer alles verändernden Tötungsmaschine beim Musizieren und natürlich auch das Modell eines steinernen Galgens, an dem Thomas – alias Scharfrichter Melchior Wahl – wochenlang mit Hammer und Kleber gewerkelt hatte, besonders gut dorthin.













Mehr als eine Stunde lang holten wir alles Blutige zwischen den Buchdeckeln hervor, was eigentlich noch bis März 2017 auf seine Befreiung warten müsste, da es erst dann im Dresdner Buchverlag unter dem Titel "Vom Hängen und Würgen – Dresdens schaurige Geheimnisse" erscheinen wird. Doch natürlich ließ es sich der Dresdner Scharfrichter mit seiner markanten roten Strumpfhose schon heute nicht nehmen, über die Eigenarten und die schier artistischen Fähigkeiten seiner Zunftgenossen zu berichten.

Als Team aus Autor und Illustrator war es uns zudem eine ganz besondere Freude, den erst vor drei Wochen erschienenen zweiten Band meiner Buchreihe "Dresden zum Gruseln“" (Alwis Verlag Dresden) vorzustellen.
Das Publikum war begeistert und auch ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die dafür gesorgt haben, dass dieser Lesungsabend einfach rundum gelungen war.



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