Freitag, 12. Januar 2018

Fundstück Nummer 3: August und der Schnee

In Dresden findet am Wochenende ein ganz besonderes und für unsere Stadt eher untypisches Event statt: der Ski World Cup. Der Schnee dafür wurde extra hergestellt bzw. herangefahren, und es herrscht eine rege Bautätigkeit am Elbufer, um die Strecke befahrbar zu machen und um Tribünen und Festzelte aufzubauen – sehr zum Unmut mancher Radfahrer und Fußgänger, denn der Elberadweg ist derzeit gesperrt.
Über Sinn und Unsinn einer solchen Veranstaltung wurde ja sehr viel diskutiert, Fakt ist aber: Einmalig ist so etwas nicht in unserer Residenz, denn Ähnliches gab es schon – beispielsweise im Jahre 1721.
August der Starke hatte in jenem Jahr ebenfalls Gelüste, in Dresden so etwas wie Wintersport zu treiben. Er wollte unbedingt auf der Dresdner Brücke (Augustusbrücke) Schlitten fahren und hat dafür weder Kosten noch Mühen gescheut. 
Bei unseren Recherchen sind wir auf folgendes Fundstück gestoßen:

aus: Dr. Ing. W. Nagel "Die alte Dresdener Augustusbrücke", 1924



In diesem Sinne: Ski und Rodel gut!

Euer Thomas


1 Kommentar:

Reeva Jalla hat gesagt…

Hallo Thomas, danke für den Rückgriff in Sachen "Nonsence mit politischem Anspruch";-)! Und siehe da, eine Verordnung des Grafen von Wackerbarth war´s, der Folge zu leisten war. Auf welcher gehobenen Grillparty das wohl diesmal ausbaldowert wurde? Lassen wir doch die Saumseligen jammern ob der Energieverschwendung!Es gibt schließlich den Energieerhaltungssatz. Also muss man nicht sparen, was sowieso nicht verloren gehen kann. Sodann, frisch die Ski gewachst und bis demnächst zur Eiskunstlauf-WM auf der künstlich vereisten Elbe!

Lang lebe der König!
Gnädigste Grüße
Doro